FAQ
Badsanierung
Welche Schritte sind für eine Badsanierung notwendig?
- Bestandsaufnahme vor Ort und Raummaße für die neue Planung nehmen
- Erstellung Raumkonzept anhand einer 3D-Planung
- Materialauswahl in der Ausstellung, Fliesenauswahl, Besprechung der erforderlichen Fremdgewerke wie Maler, Elektriker, etc.
- Angebotserstellung und Angebotsbesprechung
- Auftragserteilung, Koordination der Fremdgewerke, Zeitplanerstellung
Wie lange dauert eine typische Badsanierung?
In der Regel mit allen dazugehörigen Arbeiten ca. 3 – 4 Wochen
Welche Kosten sollte ich für eine Badsanierung einplanen?
Für alle Arbeiten und Gewerke ca. ab 30.000,- Euro
Welche Materialien sind für ein Bad am besten geeignet?
Alle Materialien, welche Feuchtigkeit und Wasser langfristig vertragen, Materialien welche sich gut reinigen lassen.
Gibt es umweltfreundliche und nachhaltige Optionen für das Badezimmer?
Natürlich, wir verwenden gerne Fliesen in allen Größen, Stahl und Keramik, weil diese nachhaltig hergestellt sind und sich später gut recyceln lassen.
Muss ich während der Sanierung mit Einschränkungen im Bad rechnen?
Definitiv. Das Bad ist 3 – 4 Wochen für Sie nicht nutzbar. Als alternative können wir Ihnen unser mobiles Bad zur Verfügung stellen, dann müssen Sie auf nichts verzichten
Wie finde ich einen zuverlässigen Handwerker oder Fachbetrieb für die Badsanierung?
Schauen Sie sich den Installateur genau an. Hat er Erfahrung in Badsanierungen? Kann er alle Gewerke nach Zeitplan stellen. Achten Sie auf die Qualität der Beratung. Fragen Sie Bekannte nach einer Empfehlung.
Wie kann ich eine Badsanierung barrierefrei gestalten?
Halten Sie sich an die DIN 18025 und DIN 18040 für den barrierefreien Bereich. Ein guter Installateur ist zertifiziert und kennt sich somit aus.
Was sind die häufigsten Fehler einer Badsanierung, die ich vermeiden sollte?
Nehmen Sie einen Fachinstallateur aus Ihrer Gegend der sich auskennt, Überlassen Sie ihm die Koordination der Gewerke. Achten Sie auf gute Handwerker, schlecht verlegte Installation, schiefe Fliesen, keine vernünftige Planung – führten nur zu Ärger und Reklamationen
Wärmepumpen
Für welche Gebäude eignet sich eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe eignet sich besonders gut für gut gedämmte Gebäude mit niedrigen Vorlauftemperaturen (z. B. mit Fußbodenheizung). Sie kann aber auch im Bestand funktionieren, wenn die Auslegung passt und ggf. Heizflächen optimiert werden.
Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe gegenüber Gas- oder Ölheizung?
Wärmepumpen nutzen Umweltenergie (z. B. aus Luft oder Erde) zum Heizen und können dadurch sehr effizient arbeiten. Das senkt Energiekosten und reduziert CO₂-Emissionen.
Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Ja. Viele Wärmepumpen können im Sommer – je nach System – auch zur Kühlung eingesetzt werden, z. B. über Flächenheizungen oder geeignete Inneneinheiten.
Wie laut ist eine Wärmepumpe im Betrieb?
Moderne Wärmepumpen sind in der Regel sehr leise. Entscheidend sind die richtige Geräteauswahl, ein geeigneter Standort sowie eine fachgerechte Montage, um Schallübertragung zu minimieren.
Welche Wärmepumpen-Arten gibt es?
Gängig sind Luft-Wasser-Wärmepumpen (nutzen Außenluft) und Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme). Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Grundstück, Gebäude und Budget ab.
Wie hoch sind die Kosten für eine Wärmepumpe?
Die Kosten hängen stark von Gebäudegröße, Systemart, Aufwand der Installation und notwendigen Anpassungen (z. B. Heizflächen) ab. Ein individuelles Angebot liefert die zuverlässigsten Zahlen.
Muss meine Heizungsanlage für eine Wärmepumpe umgebaut werden?
Oft sind Anpassungen sinnvoll, z. B. hydraulischer Abgleich, Optimierung der Heizkurve, größere Heizflächen oder ein passender Warmwasserspeicher. Ziel ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur.
Gibt es Fördermittel für Wärmepumpen?
Ja, es gibt staatliche Fördermöglichkeiten. Welche Programme passen, hängt von Gebäude, Maßnahme und Voraussetzungen ab – eine Beratung klärt die bestmögliche Förderung.
Hydraulischer Abgleich
Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper bzw. jeder Heizkreis genau die richtige Menge Heizwasser bekommt – nicht zu viel und nicht zu wenig.
Woran erkenne ich, dass ein hydraulischer Abgleich fehlt?
Typische Anzeichen sind: einige Räume werden nicht richtig warm, andere überheizen, Heizkörper rauschen oder gluckern, lange Aufheizzeiten und unnötig hohe Heizkosten.
Welche Vorteile bringt ein hydraulischer Abgleich?
Er verbessert den Wohnkomfort, senkt den Energieverbrauch, reduziert Strömungsgeräusche und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gebäude.
Ist ein hydraulischer Abgleich auch bei Fußbodenheizung sinnvoll?
Ja, besonders bei Fußbodenheizungen ist der Abgleich wichtig, damit alle Heizkreise gleichmäßig versorgt werden und die Wärme sauber verteilt wird.
Wie läuft ein hydraulischer Abgleich in der Praxis ab?
Es werden Heizkörper/Heizkreise erfasst, berechnet und anschließend voreingestellt (z. B. über Thermostatventile oder Verteiler). Zusätzlich wird die Heizungsanlage passend eingestellt (z. B. Pumpenleistung, Heizkurve).
Spart ein hydraulischer Abgleich wirklich Heizkosten?
Ja, häufig spürbar. Weil die Heizung effizienter arbeitet und Überversorgung vermieden wird, sinkt der Energieverbrauch – ohne dass Sie auf Wärme verzichten müssen.
Muss ich dafür in jedem Raum etwas umbauen lassen?
Nicht zwingend. Oft reichen Einstellarbeiten an Ventilen, Heizkreisverteilern und der Heizungsregelung. In manchen Fällen können neue Ventile oder voreinstellbare Thermostatventile sinnvoll sein.
Wann sollte ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden?
Besonders empfehlenswert ist er bei einer Heizungsmodernisierung, beim Einbau einer Wärmepumpe, nach dem Austausch von Heizkörpern oder wenn es deutliche Temperaturunterschiede im Haus gibt.